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Kampfsport

Kampfsport ist die sportliche Version der Kampfkunst. Beim Kampfsport gilt es immer bestimmte Regeln einzuhalten, die von Stil und Veranstaltung abhängig, sehr unterschiedlich geartet sein können.

 
So gibt es beim Kampfsport immer bestimmte Reglementierungen die zur Anwendung kommen. So zum Beispiel, die Einteilung in Gewichtsklassen und Geschlecht, in bestimmte Altersstufen und Erfahrungslevel, sowie die sehr genaue Vorgabe der erlaubten Techniken. Weiters gibt es beim Kampfsport immer ein Punktesystem nach dem der Gewinner ermittelt wird. Weiters ist im Kampfsport, im Unterschied  zur Selbstverteidigung, der Ort und Zeitpunkt des Kampfes immer im Vorhinein bekannt und beide Kontrahenten können sich in gleichem Mase darauf einstellen und vorbereiten. Mit anderen Worten gesprochen; beide Kontrahenten wissen voneinander und kämpfen nach vorgegebenen und beiden bekannten Regeln.
 
Der Kampfsport ist somit ein reglementiertes Kräftemessen in einem klar definierten Rahmen. Das macht es auch sehr schwer, bestimmte Stile miteinander zu vergleichen. Bei Veranstaltungen im Rahmen des Kampfsportes, die dies versuchen, ist die Problematik immer jene, dass so viele Abstriche und Vereinheitlichungen getroffen werden müssen, um das Ganze "fair" für alle Teilnehmenden zu gestallten, dass oft von dem eigentlichen Stil nicht mehr viel übrig bleibt. Der Kampfsport ist somit sehr gut geeignet für ein sportliches Kräftemessen, zeigt aber nur einen sehr begrenzten Ausschnitt der Kampfkunst als Ganzes. Das soll nicht heißen, dass jemand der Kampfsport macht, nicht kämpfen kann. Genau das Gegenteil ist oft der Fall. Dies hängt sehr vom jeweiligen Stil und der Sportart ab. Nichtsdestotrotz darf man nicht den Fehler machen den Kampfsport mit Selbstverteidigung zu verwechseln, was leider aber allzuoft geschieht.